01. März 2019
| Marl

Viele glückliche Gesichter beim Camp mit den NFL-Spielern

Drei Tage lang waren das Centro und die König-Pilsener-ARENA in Oberhausen der Schauplatz eines ganz besonderen Spektakels. 14 aktuelle und drei ehemalige NFL-Profis sorgten für glückliche Gesichter bei Autogrammjägern sowie Footballerinnen und Footballern.

Bereits zwei Stunden bevor das Eventzelt auf dem „Platz der guten Hoffnung“ im Centro Oberhausen seine Pforten öffnete, standen schon die ersten Fans in der Schlange, um die ersten bei der Autogramm-Aktion mit den NFL-Stars zu sein.

Die Profi-Footballer waren im Rahmen von „American Football Without Barriers“, einer gemeinnützigen Organisation aus den USA, zum Camp nach Germany gereist. Doch bevor es um das Sportliche ging, brachten die US-Spieler ihre Stifte zum Glühen und posierten geduldig für jedes Foto auf der Bühne im Zelt. Unterstützt durch die Moderatoren Jan Stecker, Nils Müller und Roman Motzkus sorgten viele der Spieler, allen voran der bestens gelaunte DeAngelo Williams (ehemals Carolina Panthers und Pittsburgh Steelers), für eine tolle Show. Den gesamten Tag über riss die Schlange der Football-Fans, die zum Teil mit den deutschen NFL Fan-Clubs aus dem gesamten Bundesgebiet nach Oberhausen angereist waren, nicht ab.

Den Freitagvormittag nutzte eine Abordnung der US-Spieler zudem für einen Besuch im Friedensdorf International und bei der Gerald Asamoah-Stiftung für Herzkranke Kinder, der jeweils auf beiden Seiten wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Natürlich gab es auch eine Spende für beide Organisationen.

Am Samstag startete dann der erste von zwei lang ersehnten Camp-Tagen mit dem Training für die jüngsten Footballer im Land. Etwas mehr als zwei Stunden lang nahmen sich die Football-Profis Zeit, um mit den Kids zu trainieren und ihnen spannende Tipps zu geben.

„Für mich war dieses erste Training die schönste Belohnung für die vielen Stunden Arbeit, die das Team in die Organisation des American Football Without Barries Camps gesteckt hat“, so AFCV NRW-Sportdirektor Andreas Kegelmann. „Für die vielen glücklichen Gesichter und das leuchten in den Augen unserer Nachwuchsfootballer allein hat sich die Mühe gelohnt.“

Wobei man sagen muss, dass die auch die „älteren Kinder“ (Footballer werden ja grundsätzlich nicht erwachsen) eine Menge Spaß am Training mit den NFL-Stars hatten. Nachdem am Samstagnachmittag zuerst die Männer auf dem extra verlegten Kunstrasen in der König-Pilsener-ARENA ihre Freude mit den NFL-Spielern hatten, kamen am Sonntag auch die unter 19-Jährigen und zum Abschluss noch die Damen zu ihrem Trainingshighlight. Natürlich standen die Jungs aus der National Football League auch hier am Ende jeder Einheit wieder geduldig für Fotos und Autogramme bereit.

Parallel zum praktischen Training auf dem Feld fanden noch zwei kleine Veranstaltungen für Coaches statt, bei denen die deutschen Trainer den erfahrenen Profis ihre Fragen stellen konnten. Aus organisatorischen Gründen musste die Veranstaltung am Samstag kurzfristig um eine Stunde vorverlegt werden, worüber leider nicht alle Teilnehmer informiert werden konnten. An dieser Stellen daher eine große Entschuldigung vom Orga-Team, wenn ihr vielleicht unter der Verlegung leiden musstet oder gar umsonst nach Oberhausen gekommen seid.

Am Samstagabend wurde im Eventzelt dann noch die Fanparty unter dem Motto „Football is Family“ gefeiert. Auch hier durften sich die Besucherinnen und Besucher, darunter die Mitglieder von 15 NFL-Fanclubs, noch einmal über einen kurzen Auftritt einiger NFL-Stars freuen.

Bei mehr als 1.000 Footballerinnen und Footballern, die sich im Vorfeld des Camps um eine Teilnahme beworben haben, kamen am Ende insgesamt 550 Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen in den Genuss eines kostenlosen Trainings mit den NFL-Profis.

„Wir haben ein paar wenige kurzfristige Absagen erhalten und so auf die Schnelle noch Spielerinnen und Spieler von der Warteliste nachnominiert“, so Andreas Kegelmann. „So waren wir an den Camptagen wirklich bis zum letzten Platz ausgebucht.”

Nach dem Wochenende in Oberhausen stand für die NFL-Spieler dann noch eine kleine Kulturreise auf dem Programm. Der andächtige Besuch des Konzentrationslagers in Dachau zeigte sich dabei im Kontrast zum Restprogramm mit Münchner Hofbräuhaus, Schloss Neuschwanstein (samt persönlicher Schlossführung mit Prinz Leopold von Bayern) und einem Hüttenabend im Hotel Lanig in Oberjoch.

Zum Abschluss ging es dann weiter in Salzburg mit einem Essen im Hangar7 und einem Tag in der Flachau, wo die NFL-Spieler ihr Talent auf den dünnen Brettern beim Biathlon-Spaßrennen unter Beweis stellen konnten.

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