Mit der konstituierenden Sitzung der Flagfootball Vereinigung Deutschland (FFVD) Mitte Juni ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft des Flag Footballs in Deutschland erfolgt. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Wahlen der neuen Verbandsgremien, strukturelle Entscheidungen für den Spielbetrieb sowie die weitere Entwicklung der Sportart. Mit den einstimmigen Wahlen ist die FFVD ab sofort vollständig handlungsfähig.
Neue Führungsgremien gewählt
Die Delegierten wählten die Mitglieder der neuen Flag-Bundeskommission (FBK) einstimmig für die kommenden vier Jahre. Den Vorsitz übernimmt Torsten Grom, unterstützt von Max Keneder und Chris Kämpfe. Zum Vorsitzenden der Flag-Wettkampfkommission (FWK) wurde Nils Just gewählt, der zugleich die Projektleitung für das Finalturnier im Rahmen der „Finals 2026“ in Hannover verantwortet hat.
Die neue Verbandsstruktur sieht eine klare Aufgabenverteilung zwischen Flag-Bundesversammlung, Flag-Bundeskommission, Wettkampfkommission, Technischer Kommission sowie verschiedenen Fachbereichen vor. Ziel ist es, die Arbeit im Flag Football bundesweit effizienter zu organisieren und die Zusammenarbeit mit den Landesverbänden weiter zu stärken.
Positiver Trend setzt sich fort
Im Rahmen der Sitzung wurde außerdem die Entwicklung des Flag Footballs in Deutschland bilanziert. Die Zahlen zeigen, dass sich die Sportart weiterhin dynamisch entwickelt. Im Erwachsenenbereich nehmen inzwischen 163 Teams am Ligabetrieb teil. Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung im Ausbildungsbereich: Die Zahl der Schiedsrichterlizenzen ist innerhalb eines Jahres um rund 78 Prozent gestiegen. Darüber hinaus wurden neue B- und C-Trainerlizenzen etabliert; die Einführung der A-Trainer-Ausbildung ist für die Saison 2026/27 vorgesehen.
Auch auf internationaler Ebene laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nach positiven Gesprächen mit DOSB und Bundesinnenministerium sind erste Athletenförderungen angelaufen. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf die Heim-Weltmeisterschaft in Düsseldorf sowie die Qualifikation für die Olympischen Spiele.
Wichtige Entscheidungen für den Nachwuchs
Von besonderer Bedeutung für die Landesverbände ist die Entscheidung, das Jugendländerturnier Flag dauerhaft auf das vierte Aprilwochenende zu terminieren. Damit erhalten die Verbände künftig eine verlässliche Planungsgrundlage. Zudem soll für künftige Deutsche Jugendmeisterschaften ein regionales Qualifikationssystem entwickelt werden, das insbesondere kleinere Vereine finanziell entlasten soll.
Rückenwind für die Landesverbände
Die FFVD kündigte außerdem an, die Landesverbände beim weiteren Aufbau ihrer Strukturen aktiv zu unterstützen. Geplant sind unter anderem Mustersatzungen und weitere Vorlagen sowie der Ausbau digitaler Verwaltungsprozesse und Kommunikationsplattformen.
Quelle: Flagfootball Vereinigung Deutschland (FFVD).
Mit seinen mehr als 80 Mitgliedsvereinen ist der AFCV NRW der größte Landesverband für American Football und Cheerleading in Deutschland. American Football wird aktuell im Herrenbereich, sowie in den Jugendaltersklassen U10, U13, U16 und U19 angeboten. Die kontaktlose Variante, Flag Football genannt, findet bei uns in NRW vornehmlich an Schulen statt, wird aber auch in einigen Vereinen mit großer Begeisterung gespielt. Die Cheerleading-Vereine stellen ihr großes sportliches Können im Breitensport und bei den NRW-Landesmeisterschaften unter Beweis. Titelerfolge bei Deutschen Meisterschaften sowie Europa- und Weltmeisterschaften sind auch keine Seltenheit.
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