Mit dem Jugendländerturnier Flag in Berlin steht nicht nur sportlich ein Highlight an – auch das Spielsystem sorgt für Spannung. Gespielt wird nach dem Schweizer System, das faire und ausgeglichene Begegnungen garantiert. Wie genau die Paarungen zustande kommen, möchten wir im Vorfeld noch einmal erklären.
Die wichtigste Grundlage dafür ist die zu Beginn ausgeloste Start-Setzliste (Team 1 bis 10 bzw. 11). Sie bleibt während des gesamten Turniers maßgeblich. Zwar werden nach jeder Runde Tabellen mit Punkten und Tie-Breakern erstellt, eine neue Rangliste entsteht daraus jedoch nicht. Stattdessen bestimmt die ursprüngliche Setzliste durchgehend die Reihenfolge der Teams innerhalb ihrer jeweiligen Punktegruppen.
Das hat auch direkten Einfluss auf den sportlichen Wettbewerb: Die Höhe eines Sieges oder einer Niederlage spielt für die nächste Ansetzung keine Rolle. Es bringt also keinen Vorteil, bewusst deutlich zu verlieren, um vermeintlich leichtere Gegner zu bekommen. Die Paarungen folgen konsequent der ursprünglichen Setzliste – wer Punkte herschenkt, schwächt am Ende nur die eigene Ausgangsposition.
Um als Fan den Überblick zu behalten, empfehlen wir euch den Service von www.challonge.com zu nutzen. Hier werden laut Veranstalter die Ergebnisse zu finden sein.
Wie dieses System in der Praxis funktioniert, zeigen die folgenden Beispiele aus den ersten beiden Runden.
Beispiel A: 10 Teams (T1 bis T10)
Runde 1:
Da alle noch 0 Punkte haben, gibt es nur eine große Gruppe. Wir teilen das Feld anhand der Start-Setzliste genau in der Mitte:
Nun spielt das 1. Team der oberen gegen das 1. Team der unteren Hälfte usw.
Die Spiele: T1 vs. T6 | T2 vs. T7 | T3 vs. T8 | T4 vs. T9 | T5 vs. T10
Wir nehmen an: Die Teams T1 bis T5 gewinnen alle.
Runde 2:
Jetzt haben wir eine Gruppe mit 2 Punkten und eine mit 0 Punkten. Die Reihenfolge innerhalb dieser neuen Gruppen richtet sich strikt nach der Start-Setzliste. Da fünf Teams 2 Punkte haben (eine ungerade Zahl), muss das gemäß Setzliste schwächste Team dieser Gruppe (T5) in die 0-Punkte-Gruppe „absteigen“ (ein sogenannter Floater).
Die 2-Punkte-Gruppe (T1, T2, T3, T4): Wird halbiert. T1 & T2 spielen gegen T3 & T4.
Die Spiele: T1 vs. T3 | T2 vs. T4
Die 0-Punkte-Gruppe (T5, T6, T7, T8, T9, T10): T5 rutscht hier rein und steht gemäß der ursprünglichen Setzliste ganz oben in dieser Gruppe. Die Gruppe wird wieder halbiert (T5, T6, T7 gegen T8, T9, T10).
Die Spiele: T5 vs. T8 | T6 vs. T9 | T7 vs. T10
Beispiel B: 11 Teams (mit Freilos/Bye)
Bei einer ungeraden Anzahl muss in jeder Runde ein Team aussetzen. Dieses Team erhält ein „Bye“ (Freilos) und bekommt dafür 2 Punkte geschenkt. Wichtig: Kein Team muss zweimal aussetzen!
Runde 1:
Das Freilos bekommt das Team, das auf der anfänglichen Setzliste ganz unten steht: T11 hat ein Bye (2 Punkte).
Die restlichen 10 Teams spielen genau wie in Beispiel A (T1 vs. T6, etc.).
Wir nehmen wieder an: T1 bis T5 gewinnen.
Runde 2:
Das Freilos aus Runde 1 sorgt nun dafür, dass die Punktegruppen gerade Zahlen haben und wir keinen „Floater“ brauchen. T11 hat 2 Punkte bekommen und reiht sich gemäß der ursprünglichen Setzliste in die 2-Punkte-Gruppe ein.
Zuerst vergeben wir das neue Freilos. Da T10 in der 0-Punkte-Gruppe gemäß Setzliste am weitesten unten steht (und noch kein Bye hatte), darf es sich ausruhen.
Bye (2 Punkte): T10
Nun paaren wir die restlichen Teams, wieder strikt sortiert nach der ersten Setzliste:
Die 2-Punkte-Gruppe (T1, T2, T3, T4, T5, T11): In Hälften teilen (T1, T2, T3 gegen T4, T5, T11).
Die Spiele: T1 vs. T4 | T2 vs. T5 | T3 vs. T11
Die 0-Punkte-Gruppe (T6, T7, T8, T9): In Hälften teilen (T6, T7 gegen T8, T9).
Die Spiele: T6 vs. T8 | T7 vs. T9
Nach diesem Prinzip geht es Runde für Runde weiter, die Platzierung innerhalb der Punktegruppe immer nach der anfänglichen Setzliste.
Mit seinen mehr als 80 Mitgliedsvereinen ist der AFCV NRW der größte Landesverband für American Football und Cheerleading in Deutschland. American Football wird aktuell im Herrenbereich, sowie in den Jugendaltersklassen U10, U13, U16 und U19 angeboten. Die kontaktlose Variante, Flag Football genannt, findet bei uns in NRW vornehmlich an Schulen statt, wird aber auch in einigen Vereinen mit großer Begeisterung gespielt. Die Cheerleading-Vereine stellen ihr großes sportliches Können im Breitensport und bei den NRW-Landesmeisterschaften unter Beweis. Titelerfolge bei Deutschen Meisterschaften sowie Europa- und Weltmeisterschaften sind auch keine Seltenheit.
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